Mikrosprühverfahren oder Mikroschmierung?

Das Mikrosprühverfahren ist ein Verfahren, das eine sehr genaue Anwendung sehr geringer Schmiermittelmengen so nah wie möglich an der Stelle der geleisteten Arbeit ermöglicht, und ist hauptsächlich in der Metallverarbeitung stark verbreitet. Die Mikroschmierung ihrerseits wird zur Schmierung von Ketten und Förderern in der Industrie verwendet.

 

Mikrosprühverfahren in der Metallverarbeitung

Das Funktionsprinzip des MOLYDAL-Mikrosprühverfahrens besteht in der Dosierung und Verteilung des Schmiermittels mit Hilfe einer Mikrosprühpumpe über einen Koaxial-Schlauch, so dass an der Düse ein konzentrierter ölhaltiger Mikrosprühnebel austritt. Es sind zahlreiche Düsen zur Anpassung an den jeweiligen Anwendungsfall erhältlich, zum Beispiel: Spezialdüsen für das Abstechen (Drehen), Sägen, Bohren. Die Versorgung der Mikrosprühpumpen erfolgt mittels Schwerkraft- oder Zwangsspeisung, die Schmierintervalle werden über einen Frequenzgenerator erzeugt. Das wichtigste Ziel des Mikrosprühverfahrens liegt in einer ausreichenden Schmierung, damit zum Zeitpunkt, an dem die Arbeit geleistet wird, keine Erwärmung eintritt und somit keine Kühlschmierung mit beträchtlichen Kühlschmiermittelmengen mehr erforderlich ist, die zu einer Verschmutzung der Werkstücke und Arbeitsplätze führen.

Das MOLYDAL-Mikrosprühverfahren hat weite Verbreitung für eine breite Anwendungspalette der Metallverarbeitung gefunden. Man findet es als Erstausrüstung von Maschinenherstellern genauso wie als Nachrüstungszubehör bestehender Maschinen.
Die Vorteile der MOLYDAL-Mikrosprühsysteme sind beträchtlich. Beim Sägen sorgen sie für einen sauberen Arbeitsplatz, eine lange Standzeit der Sägeblätter und hohe Schneidqualität. Gleiches gilt für andere Bereiche der Metallbearbeitung. Verbreitet sind Mikrosprühverfahren auch beim Tiefziehen Profilieren... für eine präzise Schmiermittelzufuhr zu den Schmierstellen oder im Fall hoher Beanspruchung.
 
 

Mikroschmierung von Ketten und Schienen

Das Funktionsprinzip der STEIDLE-Mikroschmierung beruht auf Dosierung und Verteilung des Schmiermittels mit Hilfe einer Mikropumpe über einen Schlauch, der sich seinerseits in einem anderen luftbeaufschlagten Schlauch befindet, so dass am Auslass der Düse das austretende Öl durch die Luft zu einem konzentrierten, fein verteilten Ölnebel verblasen wird. Es sind zahlreiche am Auslass des Koaxialschlauchs zu montierende Düsen erhältlich, mit denen Sie eine bestmögliche Anpassung an Ihren Anwendungsfall vornehmen können. Die Versorgung der Mikrosprühpumpen erfolgt mittels Schwerkraft- oder Zwangsspeisung, die Schmierintervalle werden über einen Frequenzgenerator erzeugt.

Das Ziel der Mikroschmierung besteht in der Mindermengenschmierung von Ketten und Schienen in kurzen Schmierintervallen. Die beste Schmierung erfolgt häufig aber mit geringsten Mengen, um den Schmierfilm aufrechtzuerhalten, der einen Verschleiß der sich berührenden Teile vermeidet.
Die STEIDLE-Mikroschmierung ermöglicht längere Standzeiten der Ketten und Schienen und senkt die Wartungskosten.
 
 

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